Wenn im Frühjahr am Bootsliegeplatz Berlin der Marina Lanke die Temperaturen steigen und das Treiben im Yachthafen zunimmt, dann wird es höchste Zeit, sich mit der Instandsetzung des Bootes für die Saison zu beschäftigen. Je nachdem wie das Schiff überwintert hat, stehen mehr oder weniger Arbeitenim Yachthafen Marina Lanke, Bootsliegeplatz Berlin an. Hat man nach dem Slippen im Vorjahr den Bewuchs im nassen, weichen Zustand entfernt, so erspart man sich viel Mühe am Bootsliegeplatz Berlin im Frühjahr.
Vor allem Yachten die lange Zeit im Yachthafen Marina Lanke, Bootsliegeplatz Berlin liegen oder dort überwintern, müssen gründlich gereinigt und öfter gestrichen werden. Entsprechende Arbeiten entfallen vor allem auf das Unterwasserschiff inklusive Wasserpass. Für diese Schiffe gibt es spezielle Wasserpassfarbe, die Verschmutzung des Farbstreifens des Wasserpasses bei langen Liegezeiten vorbeugt bzw. das Entfernen von Schmutz erleichtert.
Der Wasserpass ist ein farblich abgesetzter Streifen in Höhe der sogenannten Konstruktionswasserlinie. Diese Eintauchtiefe kann natürlich variieren. Sie ist ganz vom spezifischen Gewicht des verdrängten Wassers bzw. dessen Salzgehalt abhängig.
Um den Wasserpass festzustellen wartet man einen ruhigen, windstillen Tag im Hafen der Marina Lanke, Bootsliegeplatz Berlin ab und markiert mit einem Stift die Höhe der Wasseroberfläche am Schiff. Das Schiff sollte dazu segelklar und alle Ausrüstungsgegenstände an ihrem Platz verstaut sein. An Land wird dann später die obere Begrenzung des Wasserpasses festgelegt. In der Regel wird sie einige Zentimeter höher liegen als markiert.
Je nach Farbwahl und Höhe des ausgestalteten Wasserpasses kann man erstaunlich die optische Wirkung des Schiffs verändern, wie wir im Kapitel Farbwahl bemerkt haben. Optisch ist der Wasserpass jedoch allgemein von Bedeutung, da er den Übergang zwischen Unterwasseranstrich und Überwasseranstrich bzw. die Schmutzränder in diesem Übergängen kaschieren soll.
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